Buchmesse Leipzig am 18.3. um 12:15 SBVV Stand Halle 4 C 30

lese ich aus meiner Novelle, die zur Leipziger Buchmesse erscheinen wird.
über Zuhörer freue ich mich!
Stadtanzeiger Winterthur vom 26.1.2016
Geständnis: Schluss mit Scham – Köln ist überall
Gerade überschlagen sich die Betroffenheitsmeldungen über Köln.
Verwundert frage ich mich: „Gibt es eigentlich Frauen, junge Mädchen, die überhaupt noch nie sexuelle Übergriffe erlebt haben? Und ist „begrapschen“ nicht verniedlichend, ein Euphemismus?
Das Risiko als Frau und Mädchen diese Erfahrung zu machen ist hoch.
In mir löste diese Diskussion um die Täter viele Erinnerungen heraus.
Als 11Jährige erlebte ich den sexuellen Übergriff durch einen amerikanischen weißen Besatzungssoldaten in einem ganz normalen öffentlichen Bus, der mich zu meiner Kieferorthopädin brachte, ich hielt ohnmächtig die Luft an und konnte nicht schreien. Er hatte mir einfach seinen Militärtrenchcoat über die nackten Fohlenbeine gelegt. „Der will nicht, dass sein Mantel verknuddelt“, hatte ich als11-Jährige gedacht, bis seine Hand unaufhörlich höher kroch.
Wie ich zu meiner Ärztin kam, daran erinnere ich mich nicht mehr, das Bild hört auf, als der Täter am Hauptbahnhof aus dem Bus sprang und ich wieder atmen konnte. An die Schmerzen erinnere ich mich wohl. Wie in Köln. Penetriert mit dem Finger.
Daheim erzählte ich nichts, ich schämte mich so, dass ich nicht geschrien hatte, dass es überhaupt passiert war. Auch später fuhr ich weiter allein mit dem Bus, es wusste schließlich niemand was mir passiert war. Nur setzte ich mich jetzt gleich neben Frauen, ich stand sofort auf, wenn sich ein Mann neben mich setzte.
Ja, Gedränge lädt ein, die Hände unter den Rock zu schieben, das passierte mir auch auf einem Markt, als junges Ding.
Wahrscheinlich liebe ich deshalb Hosen, besonders stabile Jeans.
Den Frauen wünsche ich behutsame Verarbeitungen und liebevolle Partner und Partnerinnen. Allen Frauen, dass sie offen mit Übergriffen umgehen, nicht schamvoll. Schluss mit Scham: Wir Frauen müssen uns nicht mehr für die Täter schämen.
Atmosphäre im Schreibcafé
Rezension
Wohnrevue Januar 2016
Lesung in der Bibliothek Winterthur

Lesung bei Modissa
„Vom Glück einer Vogelspinne zu begegnen“ las ich an diesem stimmungsvollen Abend, anscheinend bin ich gerade an der Stelle, wo es Emily gruselt… das Publikum war wunderbar und herzlichen Dank den Kind of Swing für die tolle musikalische Begleitung.
In der Vorschau bei Kameru, ich freue mich!
An einem heissen Augusttag erfährt der Ich-Erzähler Raphael Rosen von seiner Ehefrau Xenia nach neun Jahren Ehe, dass sie ein Kind erwartet. Da das Paar überzeugt war, Xenia könne keine Kinder bekommen, bedeutet für Raphael diese Nachricht nicht nur Freude. Verschüttete Erinnerungen an seine schwierige Kindheit werden wieder wach. Xenia fühlt sich mit ihrem „Wunder“ alleine gelassen und die bisher glückliche Beziehung gerät in eine Krise. Um sich mit der neuen Situation in aller Ruhe auseinandersetzen zu können, fährt das Paar nach Málaga. Doch der Aufenthalt an dem Ferienort droht in einer Katastrophe zu enden…








